Marcia Zuckermann liest aus ihrem Bestseller „Mischpoke” musikalisch begleitet von Tanja Alon

26 Apr

Donnerstag, 26 April, 20 Uhr: Mischpoke – Samuel Kohanim, Oberhaupt einer der ältesten jüdischen Familien in Westpreußen, ist durchschnittliches Unglück gewöhnt. Seine Frau Mindel, schroff und wortkarg von Natur, gebar ihm sieben Mädchen. Die „sieben biblischen Plagen“, wie die Kohanim-Töchter im Dorf genannt werden, strapazieren die väterliche Geduld: Selma, die mit ihrem religiösen Spleeen alle meschugge macht, Martha, die am laufenden Band haarsträubende Lügengeschichten erfindet, Fanny, die nicht unter die Haube zu bringen ist, der Wildfang Elly, Jenny, Flora – und Franziska, „die Katastrophe auf Abruf“, bildschön, stolz und eigenwillig. Nach dem Ersten Weltkrieg sucht die Familie Zuflucht in Berlin. Während Martha in gehobene Berliner Kreise einheiratet und ihr Mann Leopold zum Christentum konvertiert, lässt sich Franziska mit dem ebenso charismatischen wie unzuverlässigen jüdischen Gelegenheitsarbeiter und Glücksritter Willy Rubin ein und lebt fortan im „roten Wedding“. Auch die revolutionäre Oda, deutsch-russische Adlige wider Willen und Freundin der Familie, hat es in die Hauptstadt verschlagen. Im Laufe der Jahre verbindet sich ihr Schicksal endgültig mit jenem der Familie Kohanim, deren Stammbaum die unterschiedlichsten Triebe ausbildet, jüdische wie nicht-jüdische, nationalistische wie kommunistische. Den Abend begleitet Tanja Alonmit jüdischen Liedern.

https://marcia-zuckermann.com/ 

http://www.tania-alon.de/

Marcia Zuckermann

01 Jan

Marcia Zuckermann ist 1947 in Berlin geboren. Ihr jüdischer Vater überlebte den Holocaust als politischer Gefangener im KZ Buchenwald, ihre protestantische Mutter war als Kommunistin im Widerstand aktiv. 1958 musste die Familie als Dissidenten aus der DDR flüchten. In West-Berlin absolvierte Marcia Zuckermann eine Ausbildung als Werbewirtin im Verlagswesen und wurde zur Mitbegründerin und Geschäftsführerin einer bis heute erfolgreichen Berliner Zeitschrift. Sie lebt als freie Journalistin und Autorin in Berlin. Foto: Werner-Dürrson-Stiftung.

Hans Christoph Buch

10 Mar

Hans Christoph Buch, 1944 in Wetzlar geboren, ist  Schriftsteller, Essayist und Reporter. Er ist der große Reisende unter den deutschen Schriftstellern. Seine Bücher sind Schatzkisten, prall gefüllt mit Geschichten aus fernen Ländern, Zeugen seiner ungezähmten Fabulierlust. Mit seinem neuen Roman betritt er unbekanntes Terrain. Zum ersten Mal im literarischen Kosmos von H.C. Buch steht die Familie des Autors im Mittelpunkt: sein Vater, der Diplomat, der Shakespeare und das Neue Testament im Original las, seine Mutter Rut, die nach einer Kopfoperation zu malen begann und im Jahr 1958 Picasso besuchte, sein Großvater, der Ende des 19. Jahrhunderts nach Haiti auswanderte, die Pharmacie Buch gründete und eine Haitianerin heiratete …www.hans-christoph-buch.de

H. C. Buch liest aus seinem Roman „Elf Arten das Eis zu brechen”

10 Mar

Samstag, 10. März, 20 Uhr: Jede Familie birgt ein dunkles Geheimnis … so beginnt der Roman nicht ohne Grund an einem der stillsten und kältesten Orte der Welt, mitten in der Antarktis, auf dem Eisbrecher Almirante Irizar. Für Hans Christoph Buch gibt es nur eine, vielleicht die nachhaltigste, mit Sicherheit aber die schönste Art, das Eis des Schweigens zu brechen: mithilfe der Literatur, der Axt für das gefrorene Meer in uns. »Hans Christoph Buch macht seit 40 Jahren Literatur, deren weltumspannender Horizont seinesgleichen sucht« Der Tagesspiegel

Albert Kitzler

15 Jan

Albert Kitzler, 1955 in Oberwesel geboren, ist Gründer und Leiter von MASS UND MITTE, Schule für antike Lebensweisheit. Nach dem Studium der Philosophie und Jura in Freiburg war er zunächst Anwalt und Filmproduzent. Sein größter Erfolg war der Kurzfilm Schwarzfahrer von Pepe Danquart, der weltweit über sechzig Preise erhielt und im Jahre 1994 mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Seit 2000 hat er die Philosophie zu seinem Hauptberuf gemacht. Albert Kitzler ist Autor mehrerer Bücher und veranstaltet regelmäßig philosophische Urlaube, Wochenendseminare, Matineen und Vorträge. Per kostenlosem Newsletter verschickt er jeden Morgen kommentierte „Worte der Weisheit“. Weitere Informationen: www.massundmitte.de

 

Abert Kitzler stellt sein neues Buch vor: „Leben lernen – ein Leben lang”

15 Jan

Montag, den 15. Januar, 20 Uhr: Alfred Kitzler ist Gründer und Leiter von MASS UND MITTE, Schule für antike Lebensweisheit. Nach dem Studium der Philosophie und Jura in Freiburg war er zunächst Anwalt und Filmproduzent, bis er 2000 Philosophie zu seinem Hauptberuf gemacht hat. Zu seinem neuen Buch: Wie kein anderer Philosoph der Antike hat Seneca die Auffassung vertreten, dass die Wurzel des Glücks und Unglücks in der eigenen Seele liegt. Wie immer auch die äußeren Umstände sind, ob wir vermögend sind oder in bescheidenen Verhältnissen leben, unsere Pläne gelingen oder nicht –  immer können wir das Beste daraus machen. Je mehr uns das gelingt, umso zufriedener werden wir. Seneca entwickelte daraus eine praktische Lebensphilosophie, die heute aktueller denn je ist. Er erkannte, dass das bloße Wissen allein nicht ausreicht. Praktische Anwendungshilfen, die es uns ermöglichen, innere Widerstände zu überwinden, sind ein wertvolles Werkszeug um den eigenen Horizont zu eröffnen. Albert Kitzler versteht es, die Weisheit der alten Philosophen in die heutige Zeit zu transportieren um sie in unseren Alltag zu gebrauchen.www.massundmitte.de

Klaus Bueb

20 Nov

Klaus Bueb, 1946 in Zimbabwe geboren, Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor hat schon immer gerne Leute parodiert, vor allem Personen des öffentlichen Lebens. Er interpretiert Jaegers Texte, indem er Stimmen von Männern wie Frauen in unterschiedlichen Tonlagen und Dialekten spricht (www.spinwebtv.de).

Klaus Bueb, Sprechartist, liest und spielt „Heino Jaeger”

20 Nov

Montag, 20 Uhr: Sprechartist Klaus Bueb, Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor hat schon immer gerne Leute parodiert, vor allem Personen des öffentlichen Lebens. Er interpretiert Heino Jaegers Texte, indem er Stimmen von Männern wie Frauen in unterschiedlichen Tonlagen und Dialekten spricht (www.spinwebtv.de). Heino Jäger, rechtes Bild, 1938 in Hamburg geboren, Maler, Kabarettist und Satiriker, besuchte dort die Hochschule für Bildende Künste. Danach übte er diverse Berufe aus, bis er durch seine besondere Begabung für Sprache und Sprechen im Rundfunk und auf Schallplatten zu einer Kultfigur wurde. Seine Sketche bedienten die ganze Palette, vom Kleinbürger bis zum Intellektuellen. Daneben widmete er sich auch intensiv der Malerei und dem Zeichnen. Loriot sagte über ihn: “Wie konnte es geschehen, dass Heino Jaeger 25 Jahre ein Geheimtipp blieb? Wir haben ihn wohl nicht verdient.“ Und Eckhard Henscheid betitelte ihn als „Genie“ „ein Jahrhundertgenie, wenn nicht gar ein Jahrtausendgenie“. An diesem Abend werden auch Zeichnungen und Gemälde von Heino Jaeger zu sehen sein.

Tanja Dückers

01 Jan

Tanja Dückers, 1968 in Berlin geboren, Schriftstellerin, Publizistin, Literaturwissenschaftlerin. Zu ihren Werken zählen u. A. die Romane „Himmelskörper“, „Der Längste Tag des Jahres“, „Spielzone“ und „Hausers Zimmer“, der Erzählungsband „Café Brazil“, zwei Essaybände („Morgen nach Utopia“, „Über das Erinnern“) sowie vier Lyrikbände, zwei Kinderbücher und zwei Theaterstücke. Zusammenarbeit mit Künstlern verschiedener Disziplinen, Komponisten und Malern. Zuletzt erschien der autobiographisch gefärbte Rückblick „Mein altes West-Berlin“. Sie schreibt regelmäßig über gesellschaftspolitische Themen, u. A. für die ZEIT Online, Tagesspiegel, Deutschlandradio, Goethe.de, Politik & Kultur, kulturaustausch, ai-journal, Jungle World … und ist Referentin auf vielen Foren und Podien, leitet Schreibwerkstätten im In- & Ausland, u. A. in Belarus, Rumänen, Indien, Kenia, Großbritannien, … In den USA. hat sie mehrfach Im Fachbereich Germanistik / German Studies gelehrt. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin. www.tanjadueckers.de 

Tanja Dückers liest aus ihrem letzten Buch „Mein altes West-Berlin”

16 Oct

Montag, 16. Oktober, 20 Uhr liest Tanja Dückers aus „Mein altes West-Berlin“. Inspiriert von Walter Benjamins Buch Berliner Kindheit um 1900 reflektiert Tanja Dückers ihre eigene Kindheit und Jugend im West-Berlin der 1970er- und 1980er-Jahre. In pointierten Alltags-Betrachtungen lässt sie das Leben und das Lebensgefühl im Westen der geteilten Stadt wieder lebendig werden. Auf der Straße und in Hinterhöfen, hinter Brandmauern und in alten Friseursalons trifft die Autorin auf Kurioses und Trauriges, auf Lustiges und Düsteres, und auch auf Tiere – von Ratten über Füchse bis hin zu Nilpferden. www.tanjadueckers.de

Frank Klöthgen: Best of Poetry Slam im Herrlichen Salon

31 Aug

 Donnerstag, 31. August, 20 Uhr: Frank Klöthgen rehte nach mehr als 18 Jahren 2016 seine letzte Runde über die Poetry Slam Bühnen der Welt. Aber das konsequent: Mit 200 Auftritten in 20 Ländern auf vier Kontinenten verabschiedete er sich von den Slam-Wettbewerben, um sich nunmehr ausschließlich seinen Solo-Shows und Lesebühnen zu widmen. Im Herrlichen Salon wird der ZEIT-Literaturpreisträger noch einmal die besten Slam-Texte seiner Laufbahn präsentieren – und Kurzgedichte sowie Anekdoten seiner Poetry-Slam-Tour von Hawaii bis Madagaskar zum Besten geben. Den musikalischen Rahmen dieses Abends bilden Klötgens „gefühlte“ Übersetzungen, die den tieferen Sinn altbekannter Hits von Blur bis Take That hervor holen. https://www.youtube.com/watch?v=1YHXpim9c6I

Cornelia Becker liest: Die Kinder meines Vaters

31 Jul

Montag, 31. Juli, 20 Uhr: Cornelia Becker liest aus Die Kinder meines Vaters. Eine große Erzählung über Lebensträume. Der westfälische Tankstellenbesitzer und Autohändler Hannes Sturm, dessen große Leidenschaft die Aufzucht von arabischen Hengsten ist, macht seine Obsession zum Außenseiter und taucht seine Familie in eine Welt aus orientalischen Namen, Stall- und Motorenölgerüchen. Seine Tochter Barbara erzählt seine Geschichte aus einer scheuen,  aufmerksamen Perspektive. Sein Traum scheint in Erfüllung zu gehen, als ein berühmter Scheich aus dem Yemen einige Pferde erwerben will. Doch dann läuft alles anders als gedacht …

Hansjürgen Bulkowski liest aus: „Liebe zur Sache” Moderation: Frederike Frei

08 May

Montag, 8. Mai, 20 Uhr: Wie gehen wir mit Dingen um? Wie sieht unser Dasein aus inmitten unzähliger Gegenstände? Sie besetzen einen Platz in unserem Bewusstsein. Manchmal tragen wir sie zeitlebens mit uns herum oder ihr Bild bleibt uns in der Erinnerung: die Schultasche, das helle Sommerkleid, der erste Gebrauchtwagen, Dinge, an denen wir unsere persönliche Geschichte festmachen. Wir benutzen sie Tag für Tag und sind fortwährend dabei, sie unseren Erfordernissen anzupassen – ohne zu ahnen, wie sehr auch wir ihnen angepasst werden. Zwar können Gegenstände uns gewohnt gleichgültig lassen, doch ein Missgeschick, ein Defekt genügt um sie aus ihrer Gewöhnlichkeit heraustreten zu lassen.  … manche Dinge glänzen durch die subtile Beobachtung… interessant sind auch die Beschreibungen der Dinge, die sich aus ihrem funktionalen Verwendungszusammenhang gelöst haben und rätselhaft werden… Oliver Pfohlmann, Züricher Zeitung

Ich bin von Kopf bis Fuß auf Schule eingestellt

20 Feb

Mo. ,20. Februar, 20 Uhr: Drei Brandenburger Lehrer plaudern mit  Klavier und Gesang aus dem Nähkästchen …Wer sind diese Lehrerinnen und Lehrer, die ständig nörgeln, immer Recht haben, die in der S-Bahn für Ruhe sorgen, die alle Bäckermeister ob ihrer Rechenkünste in Verlegenheit bringen, deren Berufung die Geduld ist und sie dennoch von Kündigung, Versetzung, Vorruhestand und Burnout reden, die an Elternstammtischen eigener Kinder ihre Profession verleugnen, die oft selbst nicht verstehen, was die Schule eigentlich will, die in Mallorca mit Kellnern rüffeln, die das Handyverbot in ICE-Zügen durchsetzen? Es sind vor allem Arbeitnehmer, die ihr Leben dem Gott der Bildung gänzlich geweiht haben und es nicht lassen können, auch wenn sie mal über ein wenig Freizeit verfügen. Wer sind also diese Lehrerinnen und Lehrer, die wir alle kennen … :

Ulrike Gerlach: Lehrerin im Land Brandenburg, unterrichtet Kunst, Biologie und Naturwissenschaften, malt, zeichnet, singt Anni Kaufhold: Lehrerin im Land Brandenburg, unterrichtet Kunst, Biologie und Theater, malt, zeichnet, schreibt Gedichte, liest gerne ihre Text vor Magnus Tautz: Lehrer im Land Brandenburg, unterrichtet Deutsch, Philosophie und Religion, musiziert und schreibt Uns alle verbindet die Liebe zum Schauspiel. Musikalisch begleitet wird der Abend von Yuri Mizobuchi Sopranistin & Pianistin

Iris Werlin

05 Dec

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Schweizerin, Schauspielerin, Sängerin. Lebt in Berlin und in der Schweiz. Spielt im Fernsehen und am Theater und singt nicht nur in der Badewanne. Sie spricht drei Sprachen nebst Berlinerisch, Schweizerisch und Synchron. Sie moderiert und macht Kabarett & Comed. Iris Werlin

Iris Werlin: „Einmaleins eines C-Schauspielers”

05 Dec

Einmaleins eines C-Schauspielers

Montag, 5. Dezember: „Was ist ein C-Schauspieler? Einer, der sich zwar an seine einzelnen Sätze erinnern kann, nicht aber an deren Reihenfolge. Oder der weiß, wann sein Auftritt ist, aber nicht, wo.“ Mit diesen Worten beschrieb Iris Werlin die einzigartige Welt hinter und in den Kulissen aus der Sicht eines Insiders, hinter ihrer facettenreichen Darstellung verblassten selbst Sendungen wie Pleiten, Pech und Pannen zu weichgespülter Comedy. Iris Werlin ließ mit der ganzen Professionalität und Routine ihrer langjährigen Bühnenpräsenz alle Charaktere lebendig auftreten, die in dem Buch in den kabarettistischen Sumpf gezogen werden. Süffisant wie aus dem eigenen Umfeld entnommen las sie mit einer facettenreichen Sprachkultur, die beim Publikum begeistert aufgenommen wurde. Bei diesen Schauspieler-Geschichten wurde man bestens unterhalten – auf ganz hohem künstlerischem Niveau. Die chaotische Theaterwelt wurde mit allen Klischees bedient, die man sich nur ausdenken kann und die das Herz erfreuen.”

Axel Engels, Westfälische Nachrichtren

Matthias Kehle

07 Nov

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Matthias Kehle, geboren 1967 in Karlsruhe, lebt dort. Er studierte Germanistik und Soziologie und ist seit 2003 freier Schriftsteller. Kehle ist Autor zahlreicher Sach- und Reisebücher („Die Wanderbibel“) sowie von viel gelobten Gedicht- und Erzählbänden, für die er mehrere Auszeichnungen erzielt. Zuletzt erschienen das Sachbuch „Das gibt es nur im Schwarzwald“ und der Erzählband „Die letzte Nacht“. www.matthias-kehle.de

 

Matthias Kehle liest aus „Die letzte Nacht”

07 Nov

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Mo., den 7. Novembr, 20 Uhr:  Matthias Kehle liest aus seinen Érzählungen „Die letzte Nacht”. – Es sind die Erinnerungen derer, die in den 1970er-Jahren Kinder waren, das sich in den Erzählungen „Die letzte Nacht“ widerspiegelt. Da ist der Onkel mit dem Fußballbauch, der seinem Neffen das Schwimmen beibringt und Geschichten aus der Kriegsgefangenschaft erzählt oder die seltsame Frau Martuljek, die anscheinend windige Geschäfte mit ihrer Heimat, der Tschechoslowakei, macht. Unvergessen die Diabende – der Erzähler berichtet von einem pubertierenden Jungen, der sich jäh in das Bild eines Mädchens verliebte „In den wenigen Seiten scheint ein Lebensgefühl, eine ganze Zeit auf: die der Kindheit und Jugend derer, die wie Kehle, Jahrgang 1967, heute um die fünfzig sind.“, schrieb die Stuttgarter Zeitung, die Badische Zeitung lobte den „Feingehalt an Surreal-Fiktivem dieser durchweg vorzüglichen Erzählungen.“

Krimitime: Isabella Bach liest aus ihrem neuen Krimi „Die stille Wut der Tante”.

10 Oct

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Mo., 10. Oktober, 20 Uhr liest Isabella Bach „Die Stille Wur der Tante”. – Valentina Bergh ist fertig. Fertig mit ihrem Job als Chefsekretärin einer Großbank, fertig mit ihrem Leben in Frankfurt und vor allem fertig mit den Nerven. Da kommt das Angebot ihrer Tante gerade recht, bei ihr in Berlin ein neues Lebenskapitel aufzuschlagen. Kaum in der Hauptstadt angekommen, steht Valentina vor einem Rätsel: Das Haus ist verwaist, der Collie verschwunden, die Katze dreht durch und ihre Tante liegt tot im Rechtmedizinischen Institut – angeblich mit Tollwut infiziert über den Speichel ihres verschwundenen Hundes Liebling. Der Fall wird wegen Mangels an Beweisen zu den Akten gelegt. Doch Valentinas Bauchgefühl sagt etwas anderes und sie ermittelt zusammen mit ihrer langjährigen Freundin auf eigene Faust …

Der Maler Munch, eine literarische Biographie von Tanja Langer

19 Sep

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Mo., 19. September, 20 Uhr: Es sind die Extreme, denen sich der große Maler Edvard Munch (1863-1944) zeit seines Lebens ausgesetzt hat. Radikal wie kein anderer lotete er existenzielle, seelische Zustände aus und setzte sie in eine aufsehenerregende Bildsprache um. Immer wieder sorgte er für Skandale. Tanja Langer schreibt hier keine klassische Biografie, sondern eine literarische Annäherung, ausgehend von seinen Bildern. Entstanden ist das spannende Porträt eines Menschen, der sich getrieben fühlte, sich selbst in eine Nervenheilanstalt einwies, grandiose Kunstwerke schuf und heute von der jungen Künstlergeneration wiederentdeckt wird. – Die intensive Hassliebe zu Tulla Larsen, die Auseinandersetzung mit der Fotografie, Munchs Ringen um Freiheit und Unabhängigkeit als Künstler, seine rastlosen Reisen von Paris, Berlin, Warnemünde über Kopenhagen bis Ekely – man wird Munchs Bilder mit ganz anderen Augen sehen. www.tanjalanger.de

Blanche Kommerell

29 Aug

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Blanche Kommerell, 1950 in Halle/Saale geboren, studierte Germanistik und Musikwissenschaft an der HU Berlin. 1974 absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Staatl. Schauspielschule Berlin, heute Hochschule Ernst Busch, und am Berliner Ensemble. Spielte an Theatern und beim Fiilm, u. a. in „Rotkäppchen“, „Jakob der Lügner“, „Bahnwärter Thiel“ und „Die Schauspielerin“. Seit 1990 lehrt sie an der Universität Witten/Herdecke Sprache und Schauspiel. Dort baute sie das Studententheater auf und inszeniert seither jährlich u.a. Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ und „Hamlet“, Goldonis „Viel Lärm in Chioggia“, Tschechows „Drei Schwestern“, Millers „Hexenjagd“ und Brechts „Der gute Mensch von Sezuan“. 1991–1998 war sie Dozentin am Fachbereich Theaterpädagogik an der U.d.K, früher H.d.K Berlin. 2005–2009 hatte sie einen Lehrauftrag für Sprecherziehung und Diktion am Institut für Deutsche Literatur der HU Berlin. Seit 1994 erarbeitete und führte sie mehrere Bühnenmonologe auf. Sie entwickelte und inszenierte Matineen über Marina Zwetajewa, Anna Achmatowa und Annette von Droste-Hülshoff im Deutschen Theater Berlin. Über mehr als zwanzig Jahren sind darüber sehr unterschiedliche literarische Porträts entstanden, die sie bei Gastspielen auch über Deutschland hinaus vorstellt. 2008 erhielt sie den Deutschen Sprachpreis der Henning-Kaufmann-Stiftung. www.blanchekommerell.de

Blanche Kommerell: Inge Müller / Ich will alles von der Welt

29 Aug

BlancheKommerell

29. August, 20 Uhr Blanche Kommerell, Schauspielerin und Dozentin an der Universität Witten/Herdecke, liest aus ihrem neuen Buch „Inge Müller / Ich will alles von der Welt” illustriert von Reinhard Pods, verlegt im Bübül Verlag Berlin. Die Dichterin Inge Mülle gehörte zur Generation von Ingeborg Bachmann.  Durch ihre wahrhaftigen und sensiblen Verse ist sie in den letzten Jahren zunehmend bekannter geworden. Kriegserlebnisse prägten ihr Denken und ihr Schreiben auch in Friedenszeiten. Die kurze Zeit ihres Erfolgs, an der Seite des damals noch jungen Dramatikers Heiner Müller, wurde bald überschattet durch die rigide Kulturpolitik der DDR um 1961. Ihre Erinnerungen an die Verschüttung im Krieg wurden wieder wach. Ein Trauma, das ihr das Leben zum Albtraum machte. Dagegen versuchte sie mit mutigen und aufsässigen Versen anzuschreiben, wie auch gegen die zunehmende Kälte in den Beziehungen der ihr nahestehenden Menschen. Blanche Kommerell zeichnet dies an Hand der Gedichte von Inge Müller und einem 1989 geführten Gespräch mit Heiner Müller auf sehr sensible Weise nach. Der Künstler Reinhard Pods und die Schriftstellerin Tanja Langer, die den Bübül Verlag Berlin Ende letzten Jahres gründete, werden anwesend sein. www.blanchekommerell.de

Sehnsucht ist ein verdorbenes Wort

18 Jul

Sehnsucht

Montag, 18. Juli, 20 Uhr: Zehn brasilianische Autoren, die in Berlin leben haben ihre Geschichten und Gedichte in  Sehnsucht ist ein verdorbenes Wort – Saudade é uma palavra estragada im Bübül Verlag Berlin veröffentlicht: Valeska Brinkmann, Ana Valéria Celestino, Carla Bessa, Luciana Rangel, Camila Nobiling und Luzia Costa Becker vom Circulo Literérario Berlim.  Zehn Texte, ganz verschieden im Ton und im Sujet. Allen gemeinsam ist das Hinschauen, die Nachdenklichkeit, die Liebe zur Sprache und ein feiner Humor. Zweisprachig in portugiesisch-brasilianisch und in deutsch, mit „gerissenen Bildern” von Maria Herrlich. Dazu gibt es ein brasilianisch / deutsches Buffet. Es wird in portugiesisch-brasilianisch und deutsch gelesen von 5 / 6 AurInnen, die da sein können. Einlaß ist 19.30 mit Buffetbeginn. Ein Unkostenbeitrag von 15 €  für die Lesung, das Buffet und die Getränke ist erwünscht. Bübül Verlag Berlin

Frederike Frei liest aus ihrem neuen Roman „Bissiges Gras”

23 May

FrederikeBissiges

Montag, 23. Mai, 20 Uhr: Frederike Frei liest aus ihrem gerade erschienenem Roman Bissiges Gras. Und das sagt sie selbst zum Buch: …wie ich als Kind geschrieben hätte, wenn ich hätte schreiben können. Ich mochte keine Kinderbücher, in denen sich Erwachsene an mich ranwanzten. Pippi Langstrumpf, Trotzköpfchen oder Martin las ich nicht. Das war nicht ich, das waren die. Außerdem war ich selber so. Das kannte ich. Ich las heimlich ein Fachbuch über ‚das Kind’ auf dem Nachttisch meiner Mutter. Das nahm Kinder jedenfalls ernst. Ich hab das Buch zwar nicht verstanden und wenn, nur halbe oder vereinzelte Sätze, aber fühlte mich akzeptiert von Grund auf als Partner der Mutter. Ich las es ganz durch. Für mich sind auch Kinder Erwachsene, kleine Erwachsene. Sie er-wachsen, wachsen auf. Im Gegensatz zu manchen Erwachsenen, die zuwachsen. Lernt man jemanden kennen, bleibt er im eigenen Geiste immer in dem Alter, in dem man ihn kennen lernte. So bleibt man auch sein ganzes Leben lang dies Mini/Maxi-Ich, das man von klein auf kennen lernte. Kinder kriegen das Leben frisch auf den Tisch. Sofort denken sie wie wild drüber nach, wollen es kapieren. Sie können sogar kompliziert denken, nur sich nicht kompliziert ausdrücken. Ich fühlte mich als Kind zwar geliebt, aber nicht verstanden. Drum nutze ich jetzt die Möglichkeit und wende mich damit nur an die Erwachsenen, die mal Kinder waren. Also solche, die ihre Kindheit nicht bewusst verraten haben. www.frederikefrei.de

Markus Kiefer: die Tigergeschichte von Dario Fo

25 Apr

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Mo.,25. April, 20 Uhr, Markus Kiefer 1965 in Gelsenkirchen geboren, stellt die Tigergeschichte von Dario Fo dar. Seit 1986 ist er freier Schauspieler und Synchronsprecher. Seit 1988 Mitglied im Ensemble des Theater Freudenhaus, Essen. 1988 Preis beim Festival Theaterzwang NRW, 1990 Gründung des deutsch-polnischen Theaters scena ‚90 – Gelsenkirchen, 1992 Kulturpreis der Stadt Gelsenkirchen, 1994 Organisation des ersten Villon-Festival in Deutschland, 2007 Verleihung des Kulturpreises „Pfungstädter Knopf“, 2010 Mitglied im Ensemble des Theaters Mondpalast in Herne. Seit zwei Jahren Tournee durchs Bundesgebiet mit Solostücken von Darion Fo. Bisher wirkte er in 36 Produktionen mit, sein bisher erfolgreichstes Stück „François Villon“ ist weit mehr als 300 mal aufgeführt worden.
Zur Aufführung: Jemand hat den Tiger, wenn er in einer schwierigen Situation durchhält und Widerstand leistet, sagt man in China. Zur Zeit des „Langen Marsches“ (1928-1934) unter Mao, wird ein verletzter Soldat von seinen Kameraden zurückgelassen und von einer Tigermutter gefunden und gerettet. Das Stück ist eine einmalige Mischung aus schauspielerischen und pantomimischen, fast artistischen Elementen. Die Geschichte vom Soldaten und der Tigerin mit ihrem Jungen wird vor den Augen der Zuschauer lebendig. „Ich habe Die Geschichte der Tigerin auch schon von anderen Schauspielern gesehen, aber keiner hat es so gut gespielt wie Markus Kiefer.“ Angelika Pasch/Rheydter Mini-Bühne www.markus-kiefer.net

 

Andrea Gerster

15 Feb

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Andrea Gerster, 1959 in der Schweiz geboren, lebt und arbeitet dort als Autorin in den Bereichen Literatur, Performance, Theater und Kunst. Ihre Arbeit wurde mit etlichen Literaturpreisen ausgezeichnet und gefördert. 2015 erschienen der Roman „Verlangen nach mehr” im Lenos Verlag, Basel und das Kinderbuch „Grüne Milch und anderes”, im Verlag Vogelfrei, St.Gallen/Freidorf. Das Schauspiel „Der Zwerg in mir” wurde 2014 im See Burgtheater, Kreuzlingen uraufgeführt. Ebenso 2014 die Jugendgeschichte „The Best of Tarantino”, die im SJW Verlag Zürich publiziert wurde. Bis Ende April 2016 hat Andrea Gerster ein Literatur-Stipendium der Schweizer Kulturstiftung Landis & Gyr in Berlin. Seit 2016 ist sie Programmverantwortliche im Literaturhaus Liechtenstein. www.andreagerster.ch

Andrea Gerster liest aus ihrem Roman „Verlangen nach mehr”

15 Feb

Andrea_Gerster

15. Februar, 20 Uhr, Andrea Gerster liest aus ihrem Roman Verlangen nach mehr”, der 2015  im Lenos Verlag erschienen ist. Sie lebt und arbeitet in der Schweiz als Autorin in den Bereichen Literatur, Performance, Theater und Kunst. Ihre Arbeit wurde mit etlichen Literaturpreisen ausgezeichnet und gefördert. Seit 2016 ist sie Programmverantwortliche
im Literaturhaus Liechtenstein. – Zum Buch: Hätte man das nicht bereits beim Betreten des Gebäudes spüren müssen? Ahnen, dass man eine halbe Stunde später als geschasster Geschäftsführer mit Rollkoffer und leerer Laptoptasche die Firma wieder verlassen wird? – Fristlos wird Alber Dillig gekündigt, seine Frau Hanna erfährt anderntags aus der Zeitung vom Tod ihres Liebhabers Maxim. Der Verlust lässt beide straucheln, Hals über Kopf fliehen sie. Er in die Bündner Berge, sie nach Berlin. An ihren Fluchtorten beginnen die Skurrilitäten: Alber schliesst auf einer Alp Freundschaft mit einem Kalb, Hanna hat ein Rendezvous mit Harald, der allein für sie existiert. Nichts ist mehr, wie es war, aber auch nicht, wie es scheinen mag.
St. Galler Tagblatt: „Unbedingt dieses Buch lesen, es lohnt sich, so voller Schelmereien und Winkelzüge ist es.” www.andreagerster.ch

 

Bernd Hettlage

18 Jan

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Bernd Hettlage, 1960 in Karlsruhe geboren, studierte Politik und Geschichte in Stuttgart. Seit 1999 lebt Bernd Hettlage als Journalist und Autor in Berlin. 2009 erschien von ihm der Roman „Geschenkt!“. Daneben veröffentlichte er zahlreiche Kurzgeschichten in Anthologien und Zeitschriften, unter anderem im „Karlsruher Lesebuch“.

Bernd Hettlage liest aus „Das Geheimnis von Karlsruhe”

18 Jan

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Montag, den 18. Januar, 20 Uhr: Bernd Hettlage,  Journalist und Autor, 1960 in Karlsruhe geboren liest aus seinem 2015 erschienenen Thriller ”Das Geheimnis von Karlsruhe“. – Was hat es mit den mystischen Symbolen im Grundriss Karlsruhes auf sich? Warum ist das Wahrzei­chen der Stadt eine Pyramide? Haben dunkle Mächte im Zeichen des Penta­­gramms seit der Stadt­grün­dung die Hände im Spiel? Und was hat der Rücktritt des Papstes 2013 mit all dem zu tun? Gralsruhe – die Stadt der Atlan­ti­­den? Geheim­­ge­­sell­­schaf­ten, die hier ihr Wissen verborgen haben? Die Fächer­stadt ein Hort der Erleuch­te­ten, die Haupstadt des Geheim­­bun­­des der Illumi­na­ten? In einer allumfassenden Verschwörungstheorie beantwortet Bernd Hettlage offene Fragen und deckt dabei die wahren Gründe des Papstrücktritts auf…

Jens Rosteck

07 Dec

Jens-Rosteck

Jens Rosteck wurde 1962 in Hameln geboren, verbrachte von frühester Kindheit an alljährlich viele Monate auf Ibiza. Neben Essays und Studien zur französischen, spanischen und deutschen Musik- und Literaturgeschichte verfasste er eine Reihe von literarischen Biografien, u. a. über Paul Bowles, Kurt Weill, Oscar Wilde und Bob Dylan. Zuletzt publizierte er viel beachtete Monografien über Hans Werner Henze und Édith Piaf. Der in Berlin promovierte Musikwissenschaftler, Kulturgeschichtler, Pianist und Autor von Städteporträts von Paris und Nizza ist dem Mittelmeer treu geblieben. www.jensrosteck.de

Jens Rosteck liest aus „Mein Ibiza –Eine Lebensreise” und spielt Spanisches und Eigenes am Piano

07 Dec

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Mo., 7. Dezember, 20 Uhr: Jens Rosteck, 1962 in Hameln geboren, verbrachte von frühester Kindheit an alljährlich viele Monate auf Ibiza. Neben Essays und Studien zur französischen, spanischen und deutschen Musik- und Literaturgeschichte verfasste er eine Reihe von literarischen Biografien, u. a. über Paul Bowles, Kurt Weill, Oscar Wilde und Bob Dylan. Zuletzt publizierte er viel beachtete Monografien über Hans Werner Henze und Édith Piaf. Der in Berlin promovierte Musikwissenschaftler, Kulturgeschichtler, Pianist und Autor von Städteporträts von Paris und Nizza ist dem Mittelmeer treu geblieben.

Zum Buch: Mit Ibiza, der legendenumwobenen „weißen Insel“, verbindet Jens Rosteck eine nun schon fast fünf Jahrzehnte währende Lebens- und Liebesgeschichte. Atmosphärische Momentaufnahmen dieser fast surrealen Enklave, in der sich Blumenkinder und Nacktbadende tummelten und Stierkämpfer und Kriegsdienstverweigerer es sich gut gehen ließen, fügen sich zu einem Kaleidoskop alternativer Lebensformen am Mittelmeer. Doch der Autor zieht nicht nur nostalgische Bilanz – vielmehr präsentiert er Ibiza als sinnliches Kontinuum, als stabilen Mythos und alljährlich wiederbelebbaren Kindheitstraum. JR trägt an diesem Ibiza-Abend spanische Klaviermusik und eigene Kompositionen am Piano vor.
www.jensrosteck.de

Doris Wiesenbach / Isabella Bach

01 Jan

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Doris Wiesenbach war nach einem Dolmetscherstudium in ihrem ersten Leben Chef­sekretärin. Heute wohnt sie mit ihrem Ehemann in Berlin. Die Autorin ist Mitglied im „Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller“. Unter ihrem Pseudonym Isabella Bach schreibt sie unter anderem Krimis. www.isabella-bach.de

Doris Wiesenbach liest aus ihrem Buch „Grenzenlos” deutsch-deutsche Geschichten

09 Nov

Doris_WiesenbachBuch

Moontag, 9. Nov. 20 Uhr Doris Wiesenbach, die auch unter ihrem Pseudonym Isabella Bach bekannt ist und Krimis schreibt, liest aus ihrem Buch ”Grenzenlos”.  Die Geschichten sind frei nach wahren Begebenheiten und Interviews mit Zeitzeugen entstanden, die sich in einem geschlossenen gesellschaftspolitischen System nach Freiheit und Individualität sehnten. Sie erzählen von Kontrolle, Grenzen, Flucht, Verrat und Tod in einer Diktatur und von Menschen in absurden Situationen, die dem DDR-System eine lange Nase gedreht haben. Doris Wiesenbach schreibt aus der Perspektive mutiger Persönlichkeiten, die um ihre Identität kämpfen und aus der Sicht eines Täters, der sich schuldig fühlt. Die Texte sind mit jener Prise Ironie gewürzt, die damals viele Bürger davor bewahrt hat, an ihrem Staat zu verzweifeln. www.isabella-bach.de

Immer hab‘ ich Lust auf alles! Frederike Frei liest aus ihren beiden neuen Lyrikbänden

10 Oct

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Samstag, 10. Oktober 2015: Frederike Frei, 1945 in Brandenburg an der Havel geboren, liest aus drei Büchern. Passend zum Oktober aus dem Apfelbuch | Achter Verlag und aus zwei ihrer in diesem Jahr erschienenen Gedichtbände: Zimmergazette vom Binnenleben/Mitlesebuch 126 | Aphaia Verlag und Poesiealbum Nr. 319 | Märkischer Verlag. Ihr Lektor schrieb ihr zum Letzteren, damit habe sie den Olymp erklommen. Diese Lyrikreihe ist eine berühmte Reihe bekannter Lyriker wie Rühmkorf, Jandl, Huchel, Ezra Pound, Benn, Tranströmer, Wagner,  Christensen, Novak, Rinck, Mayröcker, Grass, Erb um nur einige zu nennen. „Hieße sie ‚Sarah Kirsch‘, die Republik wäre entzückt. Jeder Satz ein Einfall… „Ich bin nie einer größeren Begabung begegnet, die sich markttechnisch unökonomischer verhält. Wieviel hochangesehene Hans-Würste, die nur zu gern über ihre Farben und Gedanken verfügten!” Hermann-Peter Piwitt „Eines der Wunder ist, dass die allzu bekannten, abgedroschenen Redensarten zu Perlen werden können und das alles im Glitzerglanz des Humors.” Ilse Middendorf  http://www.frederikefrei.de/index.php

Kostprobe: Lawine Lust  | Mein Geliebter ist ein Komet | Der steht genau | Über mir | Wenn ich die Augen schließe so | Dass ich mich hinter den | Wimpern vergnüge | Mit der Erinnerung an süßere Tage voll Eis und | Leisesein das Feuer baut | Berge wir glucksen nur | Wärmer wärmer und wohnen | So schön wie | König

Lukas Holliger

01 Jan

Lukas_Holliger

Lukas Holliger, 1971 in Basel geboren, studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Geschichte. Er schreibt Theatertexte, Hörspiele, Libretti und Prosa, ist Kulturredaktor beim Schweizer Rundfunk „SRF“. Zusammen mit Regisseurin Ursina Greuel leitete er die Anti-schublade, (2000 preisgekrönt). 2001 war er Stipendiat beim Autoren­projekt dramenProzessor des Theaters an der Winkelwiese Zürich, 2002 in der Masterclass 6 (Leitung: Marlene Streeruwitz). Hörspiele von Lukas Holliger wurden auf SRF 1, SRF 2 Kultur, SWR 2, Deutschlandfunk, NDR und Radio Bremen gesendet. Lukas Holliger erhielt diverse Auszeichnungen, Seine Bühnentexte wurden bisher ins Polnische und Griechische übersetzt. „Glas im Bauch” ist sein Prosadebüt.

Lukas Holliger liest aus seinem Prosadebut „Glas im Bauch”

14 Sep

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Montag, den 14.Sept., 20 Uhr: Lukas Holliger, 1971 in Basel geboren,  ist Kulturredaktor beim Schweizer Rundfunk „SRF“, schreibt Hörspiele, die  auf SRF 1, SRF 2 Kultur, SWR 2, Deutschlandfunk, NDR und Radio Bremen gesendet wurden. Er erhielt diverse Auszeichnungen. Seine Bühnentexte wurden bisher ins Polnische und Griechische übersetzt. „Glas im Bauch” ist sein Prosadebüt. Mal voller Witz und Ironie, mal fast unheimlich geheimnisvoll. In rund 100 kurzen und noch kürzeren Geschichten, erzählt Lukas Holliger von Momenten der Wendungen im Leben, von Begegnungen mit sich selbst und der Welt, vom Straucheln, von sympathischen Spleens und allzumenschlichen Sehnsüchten. Es ist im August 2015 bei der Edition Meer­auge im Verlag Johannes Heyn erschienen: ISBN 978-3-7084-0552-0. Zitat:Diese Texte sprühen Funken in ihrem Eigensinn, überzeugen mit erzähl-ökonomischer Raffinesse und sprachlicher Gewandtheit.”, Hardy Ruoss, Literaturkritiker

„Animalische Verse” von Anni Kaufhold

06 Jul

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Montag, den 6. Juli, 20 Uhr: Anni Kaufhold, 1965 in Berlin geboren, studierte Biologie an der FU-Berlin sowie Kunst- & Kulturwissenschaften an der Udk Berlin. Heute unterrichtet sie an einem Privatgymnasium in Fürstenwalde, malt und schreibt. In  „Animalische Verse”  verbindet Anni Kaufhold eine Mischung aus scheinbar gegensätzlichen Intentionen: Einerseits vordergründig leicht und heiter, andererseits mit fundiert fachwissenschaftlicher Basis. Zoologische Zusammenhänge aus Morphologie, Verhaltensbiologie, Taxonomie oder Physiologie werden aufgegriffen. Immer mit philosophischem Hintersinn und Bezug zu menschlichen Eigenarten und Handeln. – Zum Abend: Anni Kaufhold trägt ihre Gedichte vor, die das Liebesleben der Tiere poetisieren. Unter anderem geht sie den Fragen auf den Grund, ob Tiere ein Vorspiel haben, monogam oder polyamor leben, welche Geräusche sie beim Sex machen oder wie sie sich in Ekstase versetzen. Begleitend beamen wir Beispiele in „Natura” an die Wand, völlig unzensiert … www.anni-kaufhold.de

Viktor Hoffmann stellt seine CD „Da wo wir nicht sind” vor

15 Jun

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Mo. 15. Juni, 20 Uhr Viktor Hoffmann, Sänger, Pianist, Gitarrist, Akkordeonist und…, ist 1976 in Syktywkar/Komi geboren. Staatliche Musikschule in Syktywkar, Klavier, ab 1986 priv. Gitarre. 1991 Übersiedlung nach Deutschland. 1997 Architekturstudium mit Diplom. 2000–2003 Studium der Freien Kunst in Weimar. 2005–2006 Studium der Filmregie an der Filmakademie in Wien. 2001 Gründung der Band Kartinki s Musorki. Teilnahme am Musikfestival FUSION. 2006 Teilnahme an internationalen Filmfestivals mit eigenen Kurzfilmen. 2009 Sieger der Open Stage in der Scheinbar Varieté,… des Poetry Slam im Laika, Berlin, und …. Radioauftritte in Berlin, Chemnitz, Erfurt und Weimar. Preisträger des Publikumspreises beim 1. Liedermacher-Festival „Liedl“ 2013 in Potsdam. 2014 erscheint das Mitlesebuch 125 im APHAIA VERLAG mit Noten. www.viktorhoffmann.de

F. W. Bernstein

04 May

Bernstein

Fritz Weigele, schon in der Schule Bernstein genannt, wurde 1938 in Göppingen geboren. Er ist Lyriker, Grafiker und Karikaturist. Er unterrichtete am Gymnasium, arbeite als Kunsterzieher an der Pädagogischen Hochschule in Göttingen. Seit 1984 war er redaktionelles Mitglied der Monatszeitschrift Pardon, kurz darauf gründete er mit Ekhard Henscheid, F. K. Waechter, Clothwig Poth, Bernd Eilert, Peter Knorr und Hans Traxler die Neue Frankfurter Schule, deren Publikationen seit 1979 in der Titanic veröffentlicht wurden. Von 1999 bis zur Pensionierung war er Professor für Karikatur und Bildgeschichte an der damaligen HDK, heute UDK in Berlin. Er lebt in Berlin. http://www.fw-bernstein.de/?ueber_FWB

F.W. Bernstein & Christoph Markschies: Zwei lesen was?!

04 May

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Montag 4. Mai, 20 Uhr, Einlaß 19.30. Zu Christoph Markschies (Prof. Dr. Dr.), und F. W. Bernstein (Fritz Weigele) gibt es soviel zu sagen, dass ich es lieber gleich sein lasse. Um eventuelle Verwechslungen auszuschließen nur soviel: Der eine, Christoph Markschies, ist  Meister im Fach Theologie und lehrt an der Humboldt Universität zu Berlin. Der andere, F. W. Bernstein, Lehramtinhaber mit proffessoralem Aus- und Abgang an der HDK (heute UDK), zudem Lyriker der zweiten Stunde sowie lebenslanger Zeichner. Sein Spruch: „Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche” ist oft zitiert und reich gelebt. Zum Abend: Ob nun die Superfuseldrüse, der Abwasch, das Landexamen oder gar Goethe wie auch Schiller den Abend inhaltlich füllen; ich kann es ihnen und euch nicht verraten. Nur soviel, dass beide, von Goethe und Schiller abgesehen, begnadete „Vorleser” sind …

Cornelia Becker

13 Apr

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Cornelia Becker, 1957 in Paderborn geboren. Freie Autorin und Kunsttherapeutin. Frühe Lehrjahre in Spanien, lebte lange auf einer spanischen Insel; Kellnerin, Fremdenführerin, Übersetzerin, Barbesitzerin. Studierte Sozialwesen, Spanisch, Germanistik. Schreibt Prosa, Hörstücke, Publikationen von Erzählungen in Zeitschriften, Anthologien (u.a. Rowohlt, Eichborn, Aufbau Verlag) und im Rundfunk. 2009 MagentaRot, Hörbuch, 2011 der Erzählungsband Eintritt frei. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Berlin.

Cornelia Becker liest aus „Die Unsterblichkeit der Signora Vero”

13 Apr

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Montag, 13. April, 20 Uhr: Cornelia Becker liest aus ihrem neuen Roman Die Unsterblichkeit der Signora Vero. „Ich suche einen Menschen, der mir in den Tod hilft!“ Die reiche, exzentrische Beatrice Vero wendet sich an die Autorin Cordula Steinfeld-Babieri. Dafür soll sie sie nach ihrem Tod beerben. Die mittellose, alleinerziehende Cordula lehnt das ab, obwohl sie ihrem geliebten, krebskranken Mann auf seinen Wunsch hin beim Sterben geholfen hat. Sie überzeugt die Signora, noch solange weiterzuleben, bis sie deren handschriftlichen Erinnerungen gesichtet und geordnet hat und bietet sich ihr als Ghostwriterin an, um ein Buch über ihr abwechslungsreiches Leben zu schreiben. Mit der Arbeit an diesem Projekt kehrt für Signora Beatrice die Lust am Leben zurück …

Nora Lachmann

23 Mar

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Nora Lachmann ist 1957 in Berlin geboren, ummauert aufgewachsen. Ausgeflogen nach Hamburg und in die Toskana. Viel gelernt, erst Psychologie, später Englische und Deutsche Literatur. Zurückgekehrt, zwei Kinder großgezogen und lange als Psychotheraputin Menschen begleitet. Nach der Jahrtausendwende den Neuanfang gewagt und seitdem als Autorin und Übersetzerin aus dem Englischen im neuen Beruf heimisch geworden. In der Zeit, die bleibt, auf den Meeren unterwegs.  Seit 2009 im Vorstand der Gesellschaft für Neue Literatur. www.noralachmann.de

Nora Lachmann liest aus „Die Quintessenz von Staub”

23 Mar

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Montag, 23. März, 20 Uhr, Nora Lachmann liest aus ihrem spannenden Roman Die Qintessenz von Staub.  „Der Tod wäre sicher eine Lösung, aber so einfach komme ich nicht davon. Leider. Oder glücklicherweise.”– Für Marie ist die Liebe zu Pius ein großes, unerwartetes Glück. Doch ein schwerer Schlaganfall verändert alles. Marie ist in ihrem Körper eingeschlossen, kann nicht einmal mehr sprechen und muss sich fragen, ob sie ihren Mann und seine Motive wirklich kennt. www.noralachmann.de

Ekkehard Pluta

23 Feb

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Ekkehard Pluta war als Dramaturg an der Hamburgischen Staatsoper engagiert. Als Regisseur für Oper und Schauspiel hat er an mehreren Theatern in Berlin, im übrigen Bundesgebiet und in der Schweiz gearbeitet. Heute ist er als Journalist für Musiktheater für verschiedene Fachzeitschriften und Dramaturgien im In- und Ausland tätig.

Plutas Erzählungen von und mit Ekkehard Pluta

23 Feb

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Montag, 23. Feb., 20 Uhr: Ekkehard Pluta liest aus seinem Zyklus erotischer Ich-Erzählungen „Amateurinnen“, in denen er die Tradition von Boccaccio und Nachfolgern wieder aufnimmt. In weiteren Geschichten spielen Theater und Oper eine entscheidende Rolle. Als „Urlesung“ wird er Ausschnitte seiner in Arbeit befindlichen Novelle „Schweig stille, mein Herze!“ vorstellen: Eine Ménage à trois zwischen einem Studenten, der über Eduard Mörike promoviert, einem emeritierten Professor und seiner jungen Frau, einer Cellistin …

„Cloozy” präsentiert Gags aus freilebenden Texten

19 Jan

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Montag, 19. Januar, 20 Uhr: Cloozy Haber spielt keine Rollen, sie ist wie sie ist: sie selbst. Im Dialog mit dem Publikum zielt sie mit Ihren Pointen auf aktuelle Themen wie Gastronomie, Haustiere und Altersvorsorge. Modern, bissig und vor allem lustig. „Ein Geheimtip! Ich hoffe Sie wird nicht so schnell berühmt. Sonst spielt sie nicht mehr in der Scheinbar.” Elke K. aus Schöneberg. Cloozy Haber war viele Jahre beim Film Regie-Assistentin und hat Trickfilm in Babelsberg studiert. In New York City begann sie mit Comedy und spielte im Apollo Theater in Harlem. Sie gewann das Jahresfinale des Quatsch Comedy Clubs und mit der Comedy-Figur „Helga“ den Jury-Preis des Prix Pantheon 2009. Mit Thomas Hermanns moderierte sie für den NDR und im WDR u. a. zur Ladies Night oder bei Westend eingeladen. www.clozy.de.

Holz und die 7 Todsünden

01 Dec

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Mo., 1. Dez., 20 Uhr: Frank Klötgen, 1968 in Essen geboren, Slam-Poet und Netz-Literat, Sänger und Texter bei Marilyn‘s Army. Kann denn Dichten Sünde sein? Und ob! Mit verführerischer Wortakrobatik öffnet Frank Klötgen die Bauchdecke des Lasterhaften – und gleichsam den Buchdeckel seines neuen Gedichtsbands. In  „Holz und die 7 Todsünden“ seziert der ZEIT-Literaturpreis- träger die volle Bandbreite moralischer Verfehlungen. Mal bitterböse, mal gallig-humorig – aber immer klangverliebt und in anmutige Reime gepackt. ­– Neben den Gedichten über die Sünde enthält Klötgens siebtes Buch auch einige „gefühlte“ Übersetzungen von Bands wie The Clash, Blur oder Rage Against the Machine, welche den musikalischen Rahmen dieses Abends bilden werden. – Ausschnitt von einem Foto von: © uwe lehmann. – www.hirnpoma.de.

Nicki Pawlow

03 Nov

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Nicki Pawlow, 1964 in Köthen/Sachsen-Anhalt als Tochter eines bulgarischen Vaters und einer deutschen Mutter geboren, wuchs in Thüringen auf. 1977 folgte die Flucht der Familie in den Westen nach Baden-Württemberg. Sie studierte Politikwissenschaft, Slawische Philologie und Neuere Geschichte in München und arbeitete u.a. als Pressesprecherin in der Politik, Redakteurin und Drehbuchautorin. Nicki Pawlow lebt heute mit ihrem Mann und den drei gemeinsamen Kindern als Schriftstellerin in Berlin. www.nickipawlow.de

Nicki Pawlow liest aus „Der bulgarische Arzt”. Ein großer Familienroman

03 Nov

NickiBuch

Montag, 3. November, 20 Uhr: Gibt es ein Talent zum Glück? – Es ist Faszination auf den ersten Blick, als Wantscho und Rose sich begegnen: der exotisch wirkende »Mann vom Balkan« und das unbeschwerte Mädchen, das sich im grauen Einerlei des DDR-Alltags nach einem Abenteuer sehnt. Und abenteuerlich werden sie durchaus, die ersten Jahre ihrer Ehe in Bulgarien oder später die Flucht aus der DDR in den Westen. Doch Wantscho ist ein Mensch mit zwei Gesichtern: Was ihm als Psychiater gelingt, das seelische Leid anderer zu lindern, dem ist er selbst hilflos ausgeliefert. Und von seinem UnglÜck bleibt auch die Familie nicht verschont. Jahre später begibt sich Tochter Nelli auf Spurensuche: Wer war dieser Vater, der ihr ein Leben lang so nahestand und zugleich fremd blieb. www.nickipawlow.de