Iris Werlin: „Einmaleins eines C-Schauspielers”

05 Dec

Einmaleins eines C-Schauspielers

Montag, 5. Dezember: „Was ist ein C-Schauspieler? Einer, der sich zwar an seine einzelnen Sätze erinnern kann, nicht aber an deren Reihenfolge. Oder der weiß, wann sein Auftritt ist, aber nicht, wo.“ Mit diesen Worten beschrieb Iris Werlin die einzigartige Welt hinter und in den Kulissen aus der Sicht eines Insiders, hinter ihrer facettenreichen Darstellung verblassten selbst Sendungen wie Pleiten, Pech und Pannen zu weichgespülter Comedy. Iris Werlin ließ mit der ganzen Professionalität und Routine ihrer langjährigen Bühnenpräsenz alle Charaktere lebendig auftreten, die in dem Buch in den kabarettistischen Sumpf gezogen werden. Süffisant wie aus dem eigenen Umfeld entnommen las sie mit einer facettenreichen Sprachkultur, die beim Publikum begeistert aufgenommen wurde. Bei diesen Schauspieler-Geschichten wurde man bestens unterhalten – auf ganz hohem künstlerischem Niveau. Die chaotische Theaterwelt wurde mit allen Klischees bedient, die man sich nur ausdenken kann und die das Herz erfreuen.”

Axel Engels, Westfälische Nachrichtren

Krimitime: Isabella Bach liest aus ihrem neuen Krimi „Die stille Wut der Tante”.

10 Oct

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Mo., 10. Oktober, 20 Uhr liest Isabella Bach „Die Stille Wur der Tante”. – Valentina Bergh ist fertig. Fertig mit ihrem Job als Chefsekretärin einer Großbank, fertig mit ihrem Leben in Frankfurt und vor allem fertig mit den Nerven. Da kommt das Angebot ihrer Tante gerade recht, bei ihr in Berlin ein neues Lebenskapitel aufzuschlagen. Kaum in der Hauptstadt angekommen, steht Valentina vor einem Rätsel: Das Haus ist verwaist, der Collie verschwunden, die Katze dreht durch und ihre Tante liegt tot im Rechtmedizinischen Institut – angeblich mit Tollwut infiziert über den Speichel ihres verschwundenen Hundes Liebling. Der Fall wird wegen Mangels an Beweisen zu den Akten gelegt. Doch Valentinas Bauchgefühl sagt etwas anderes und sie ermittelt zusammen mit ihrer langjährigen Freundin auf eigene Faust …

F.W. Bernstein & Christoph Markschies: Zwei lesen was?!

04 May

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Montag 4. Mai, 20 Uhr, Einlaß 19.30. Zu Christoph Markschies (Prof. Dr. Dr.), und F. W. Bernstein (Fritz Weigele) gibt es soviel zu sagen, dass ich es lieber gleich sein lasse. Um eventuelle Verwechslungen auszuschließen nur soviel: Der eine, Christoph Markschies, ist  Meister im Fach Theologie und lehrt an der Humboldt Universität zu Berlin. Der andere, F. W. Bernstein, Lehramtinhaber mit proffessoralem Aus- und Abgang an der HDK (heute UDK), zudem Lyriker der zweiten Stunde sowie lebenslanger Zeichner. Sein Spruch: „Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche” ist oft zitiert und reich gelebt. Zum Abend: Ob nun die Superfuseldrüse, der Abwasch, das Landexamen oder gar Goethe wie auch Schiller den Abend inhaltlich füllen; ich kann es ihnen und euch nicht verraten. Nur soviel, dass beide, von Goethe und Schiller abgesehen, begnadete „Vorleser” sind …

Cornelia Becker liest aus „Die Unsterblichkeit der Signora Vero”

13 Apr

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Montag, 13. April, 20 Uhr: Cornelia Becker liest aus ihrem neuen Roman Die Unsterblichkeit der Signora Vero. „Ich suche einen Menschen, der mir in den Tod hilft!“ Die reiche, exzentrische Beatrice Vero wendet sich an die Autorin Cordula Steinfeld-Babieri. Dafür soll sie sie nach ihrem Tod beerben. Die mittellose, alleinerziehende Cordula lehnt das ab, obwohl sie ihrem geliebten, krebskranken Mann auf seinen Wunsch hin beim Sterben geholfen hat. Sie überzeugt die Signora, noch solange weiterzuleben, bis sie deren handschriftlichen Erinnerungen gesichtet und geordnet hat und bietet sich ihr als Ghostwriterin an, um ein Buch über ihr abwechslungsreiches Leben zu schreiben. Mit der Arbeit an diesem Projekt kehrt für Signora Beatrice die Lust am Leben zurück …