Marcia Zuckermann liest aus ihrem Bestseller „Mischpoke” musikalisch begleitet von Tanja Alon

26 Apr

Donnerstag, 26 April, 20 Uhr: Mischpoke – Samuel Kohanim, Oberhaupt einer der ältesten jüdischen Familien in Westpreußen, ist durchschnittliches Unglück gewöhnt. Seine Frau Mindel, schroff und wortkarg von Natur, gebar ihm sieben Mädchen. Die „sieben biblischen Plagen“, wie die Kohanim-Töchter im Dorf genannt werden, strapazieren die väterliche Geduld: Selma, die mit ihrem religiösen Spleeen alle meschugge macht, Martha, die am laufenden Band haarsträubende Lügengeschichten erfindet, Fanny, die nicht unter die Haube zu bringen ist, der Wildfang Elly, Jenny, Flora – und Franziska, „die Katastrophe auf Abruf“, bildschön, stolz und eigenwillig. Nach dem Ersten Weltkrieg sucht die Familie Zuflucht in Berlin. Während Martha in gehobene Berliner Kreise einheiratet und ihr Mann Leopold zum Christentum konvertiert, lässt sich Franziska mit dem ebenso charismatischen wie unzuverlässigen jüdischen Gelegenheitsarbeiter und Glücksritter Willy Rubin ein und lebt fortan im „roten Wedding“. Auch die revolutionäre Oda, deutsch-russische Adlige wider Willen und Freundin der Familie, hat es in die Hauptstadt verschlagen. Im Laufe der Jahre verbindet sich ihr Schicksal endgültig mit jenem der Familie Kohanim, deren Stammbaum die unterschiedlichsten Triebe ausbildet, jüdische wie nicht-jüdische, nationalistische wie kommunistische. Den Abend begleitet Tanja Alonmit jüdischen Liedern.

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H. C. Buch liest aus seinem Roman „Elf Arten das Eis zu brechen”

10 Mar

Samstag, 10. März, 20 Uhr: Jede Familie birgt ein dunkles Geheimnis … so beginnt der Roman nicht ohne Grund an einem der stillsten und kältesten Orte der Welt, mitten in der Antarktis, auf dem Eisbrecher Almirante Irizar. Für Hans Christoph Buch gibt es nur eine, vielleicht die nachhaltigste, mit Sicherheit aber die schönste Art, das Eis des Schweigens zu brechen: mithilfe der Literatur, der Axt für das gefrorene Meer in uns. »Hans Christoph Buch macht seit 40 Jahren Literatur, deren weltumspannender Horizont seinesgleichen sucht« Der Tagesspiegel