Frank Klöthgen: Best of Poetry Slam im Herrlichen Salon

31 Aug

 Donnerstag, 31. August, 20 Uhr: Frank Klöthgen rehte nach mehr als 18 Jahren 2016 seine letzte Runde über die Poetry Slam Bühnen der Welt. Aber das konsequent: Mit 200 Auftritten in 20 Ländern auf vier Kontinenten verabschiedete er sich von den Slam-Wettbewerben, um sich nunmehr ausschließlich seinen Solo-Shows und Lesebühnen zu widmen. Im Herrlichen Salon wird der ZEIT-Literaturpreisträger noch einmal die besten Slam-Texte seiner Laufbahn präsentieren – und Kurzgedichte sowie Anekdoten seiner Poetry-Slam-Tour von Hawaii bis Madagaskar zum Besten geben. Den musikalischen Rahmen dieses Abends bilden Klötgens „gefühlte“ Übersetzungen, die den tieferen Sinn altbekannter Hits von Blur bis Take That hervor holen. https://www.youtube.com/watch?v=1YHXpim9c6I

Cornelia Becker liest: Die Kinder meines Vaters

31 Jul

Montag, 31. Juli, 20 Uhr: Cornelia Becker liest aus Die Kinder meines Vaters. Eine große Erzählung über Lebensträume. Der westfälische Tankstellenbesitzer und Autohändler Hannes Sturm, dessen große Leidenschaft die Aufzucht von arabischen Hengsten ist, macht seine Obsession zum Außenseiter und taucht seine Familie in eine Welt aus orientalischen Namen, Stall- und Motorenölgerüchen. Seine Tochter Barbara erzählt seine Geschichte aus einer scheuen,  aufmerksamen Perspektive. Sein Traum scheint in Erfüllung zu gehen, als ein berühmter Scheich aus dem Yemen einige Pferde erwerben will. Doch dann läuft alles anders als gedacht …

Hansjürgen Bulkowski liest aus: „Liebe zur Sache” Moderation: Frederike Frei

08 May

Montag, 8. Mai, 20 Uhr: Wie gehen wir mit Dingen um? Wie sieht unser Dasein aus inmitten unzähliger Gegenstände? Sie besetzen einen Platz in unserem Bewusstsein. Manchmal tragen wir sie zeitlebens mit uns herum oder ihr Bild bleibt uns in der Erinnerung: die Schultasche, das helle Sommerkleid, der erste Gebrauchtwagen, Dinge, an denen wir unsere persönliche Geschichte festmachen. Wir benutzen sie Tag für Tag und sind fortwährend dabei, sie unseren Erfordernissen anzupassen – ohne zu ahnen, wie sehr auch wir ihnen angepasst werden. Zwar können Gegenstände uns gewohnt gleichgültig lassen, doch ein Missgeschick, ein Defekt genügt um sie aus ihrer Gewöhnlichkeit heraustreten zu lassen.  … manche Dinge glänzen durch die subtile Beobachtung… interessant sind auch die Beschreibungen der Dinge, die sich aus ihrem funktionalen Verwendungszusammenhang gelöst haben und rätselhaft werden… Oliver Pfohlmann, Züricher Zeitung

Ich bin von Kopf bis Fuß auf Schule eingestellt

20 Feb

Mo. ,20. Februar, 20 Uhr: Drei Brandenburger Lehrer plaudern mit  Klavier und Gesang aus dem Nähkästchen …Wer sind diese Lehrerinnen und Lehrer, die ständig nörgeln, immer Recht haben, die in der S-Bahn für Ruhe sorgen, die alle Bäckermeister ob ihrer Rechenkünste in Verlegenheit bringen, deren Berufung die Geduld ist und sie dennoch von Kündigung, Versetzung, Vorruhestand und Burnout reden, die an Elternstammtischen eigener Kinder ihre Profession verleugnen, die oft selbst nicht verstehen, was die Schule eigentlich will, die in Mallorca mit Kellnern rüffeln, die das Handyverbot in ICE-Zügen durchsetzen? Es sind vor allem Arbeitnehmer, die ihr Leben dem Gott der Bildung gänzlich geweiht haben und es nicht lassen können, auch wenn sie mal über ein wenig Freizeit verfügen. Wer sind also diese Lehrerinnen und Lehrer, die wir alle kennen … :

Ulrike Gerlach: Lehrerin im Land Brandenburg, unterrichtet Kunst, Biologie und Naturwissenschaften, malt, zeichnet, singt Anni Kaufhold: Lehrerin im Land Brandenburg, unterrichtet Kunst, Biologie und Theater, malt, zeichnet, schreibt Gedichte, liest gerne ihre Text vor Magnus Tautz: Lehrer im Land Brandenburg, unterrichtet Deutsch, Philosophie und Religion, musiziert und schreibt Uns alle verbindet die Liebe zum Schauspiel. Musikalisch begleitet wird der Abend von Yuri Mizobuchi Sopranistin & Pianistin

Iris Werlin: „Einmaleins eines C-Schauspielers”

05 Dec

Einmaleins eines C-Schauspielers

Montag, 5. Dezember: „Was ist ein C-Schauspieler? Einer, der sich zwar an seine einzelnen Sätze erinnern kann, nicht aber an deren Reihenfolge. Oder der weiß, wann sein Auftritt ist, aber nicht, wo.“ Mit diesen Worten beschrieb Iris Werlin die einzigartige Welt hinter und in den Kulissen aus der Sicht eines Insiders, hinter ihrer facettenreichen Darstellung verblassten selbst Sendungen wie Pleiten, Pech und Pannen zu weichgespülter Comedy. Iris Werlin ließ mit der ganzen Professionalität und Routine ihrer langjährigen Bühnenpräsenz alle Charaktere lebendig auftreten, die in dem Buch in den kabarettistischen Sumpf gezogen werden. Süffisant wie aus dem eigenen Umfeld entnommen las sie mit einer facettenreichen Sprachkultur, die beim Publikum begeistert aufgenommen wurde. Bei diesen Schauspieler-Geschichten wurde man bestens unterhalten – auf ganz hohem künstlerischem Niveau. Die chaotische Theaterwelt wurde mit allen Klischees bedient, die man sich nur ausdenken kann und die das Herz erfreuen.”

Axel Engels, Westfälische Nachrichtren

Krimitime: Isabella Bach liest aus ihrem neuen Krimi „Die stille Wut der Tante”.

10 Oct

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Mo., 10. Oktober, 20 Uhr liest Isabella Bach „Die Stille Wur der Tante”. – Valentina Bergh ist fertig. Fertig mit ihrem Job als Chefsekretärin einer Großbank, fertig mit ihrem Leben in Frankfurt und vor allem fertig mit den Nerven. Da kommt das Angebot ihrer Tante gerade recht, bei ihr in Berlin ein neues Lebenskapitel aufzuschlagen. Kaum in der Hauptstadt angekommen, steht Valentina vor einem Rätsel: Das Haus ist verwaist, der Collie verschwunden, die Katze dreht durch und ihre Tante liegt tot im Rechtmedizinischen Institut – angeblich mit Tollwut infiziert über den Speichel ihres verschwundenen Hundes Liebling. Der Fall wird wegen Mangels an Beweisen zu den Akten gelegt. Doch Valentinas Bauchgefühl sagt etwas anderes und sie ermittelt zusammen mit ihrer langjährigen Freundin auf eigene Faust …

F.W. Bernstein & Christoph Markschies: Zwei lesen was?!

04 May

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Montag 4. Mai, 20 Uhr, Einlaß 19.30. Zu Christoph Markschies (Prof. Dr. Dr.), und F. W. Bernstein (Fritz Weigele) gibt es soviel zu sagen, dass ich es lieber gleich sein lasse. Um eventuelle Verwechslungen auszuschließen nur soviel: Der eine, Christoph Markschies, ist  Meister im Fach Theologie und lehrt an der Humboldt Universität zu Berlin. Der andere, F. W. Bernstein, Lehramtinhaber mit proffessoralem Aus- und Abgang an der HDK (heute UDK), zudem Lyriker der zweiten Stunde sowie lebenslanger Zeichner. Sein Spruch: „Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche” ist oft zitiert und reich gelebt. Zum Abend: Ob nun die Superfuseldrüse, der Abwasch, das Landexamen oder gar Goethe wie auch Schiller den Abend inhaltlich füllen; ich kann es ihnen und euch nicht verraten. Nur soviel, dass beide, von Goethe und Schiller abgesehen, begnadete „Vorleser” sind …

Cornelia Becker liest aus „Die Unsterblichkeit der Signora Vero”

13 Apr

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Montag, 13. April, 20 Uhr: Cornelia Becker liest aus ihrem neuen Roman Die Unsterblichkeit der Signora Vero. „Ich suche einen Menschen, der mir in den Tod hilft!“ Die reiche, exzentrische Beatrice Vero wendet sich an die Autorin Cordula Steinfeld-Babieri. Dafür soll sie sie nach ihrem Tod beerben. Die mittellose, alleinerziehende Cordula lehnt das ab, obwohl sie ihrem geliebten, krebskranken Mann auf seinen Wunsch hin beim Sterben geholfen hat. Sie überzeugt die Signora, noch solange weiterzuleben, bis sie deren handschriftlichen Erinnerungen gesichtet und geordnet hat und bietet sich ihr als Ghostwriterin an, um ein Buch über ihr abwechslungsreiches Leben zu schreiben. Mit der Arbeit an diesem Projekt kehrt für Signora Beatrice die Lust am Leben zurück …