Der Maler Munch, eine literarische Biographie von Tanja Langer

19 Sep

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Mo., 19. September, 20 Uhr: Es sind die Extreme, denen sich der große Maler Edvard Munch (1863-1944) zeit seines Lebens ausgesetzt hat. Radikal wie kein anderer lotete er existenzielle, seelische Zustände aus und setzte sie in eine aufsehenerregende Bildsprache um. Immer wieder sorgte er für Skandale. Tanja Langer schreibt hier keine klassische Biografie, sondern eine literarische Annäherung, ausgehend von seinen Bildern. Entstanden ist das spannende Porträt eines Menschen, der sich getrieben fühlte, sich selbst in eine Nervenheilanstalt einwies, grandiose Kunstwerke schuf und heute von der jungen Künstlergeneration wiederentdeckt wird. – Die intensive Hassliebe zu Tulla Larsen, die Auseinandersetzung mit der Fotografie, Munchs Ringen um Freiheit und Unabhängigkeit als Künstler, seine rastlosen Reisen von Paris, Berlin, Warnemünde über Kopenhagen bis Ekely – man wird Munchs Bilder mit ganz anderen Augen sehen. www.tanjalanger.de

F.W. Bernstein & Christoph Markschies: Zwei lesen was?!

04 May

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Montag 4. Mai, 20 Uhr, Einlaß 19.30. Zu Christoph Markschies (Prof. Dr. Dr.), und F. W. Bernstein (Fritz Weigele) gibt es soviel zu sagen, dass ich es lieber gleich sein lasse. Um eventuelle Verwechslungen auszuschließen nur soviel: Der eine, Christoph Markschies, ist  Meister im Fach Theologie und lehrt an der Humboldt Universität zu Berlin. Der andere, F. W. Bernstein, Lehramtinhaber mit proffessoralem Aus- und Abgang an der HDK (heute UDK), zudem Lyriker der zweiten Stunde sowie lebenslanger Zeichner. Sein Spruch: „Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche” ist oft zitiert und reich gelebt. Zum Abend: Ob nun die Superfuseldrüse, der Abwasch, das Landexamen oder gar Goethe wie auch Schiller den Abend inhaltlich füllen; ich kann es ihnen und euch nicht verraten. Nur soviel, dass beide, von Goethe und Schiller abgesehen, begnadete „Vorleser” sind …

Cornelia Becker liest aus „Die Unsterblichkeit der Signora Vero”

13 Apr

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Montag, 13. April, 20 Uhr: Cornelia Becker liest aus ihrem neuen Roman Die Unsterblichkeit der Signora Vero. „Ich suche einen Menschen, der mir in den Tod hilft!“ Die reiche, exzentrische Beatrice Vero wendet sich an die Autorin Cordula Steinfeld-Babieri. Dafür soll sie sie nach ihrem Tod beerben. Die mittellose, alleinerziehende Cordula lehnt das ab, obwohl sie ihrem geliebten, krebskranken Mann auf seinen Wunsch hin beim Sterben geholfen hat. Sie überzeugt die Signora, noch solange weiterzuleben, bis sie deren handschriftlichen Erinnerungen gesichtet und geordnet hat und bietet sich ihr als Ghostwriterin an, um ein Buch über ihr abwechslungsreiches Leben zu schreiben. Mit der Arbeit an diesem Projekt kehrt für Signora Beatrice die Lust am Leben zurück …